
Update vom 09.02.2013: Offenbar war die Reaktion von Sarah Connor und ihrem Management nur Hinhaltetaktik um die Zeit bis zum Abalauf der Werbekampagne zu überbrücken. Mittlerweile hat Sarah Connor sich entschlossen, nicht mehr zu antworten. Wir fühlen uns echt verarscht! Siehe Link
Update, 29.01.2013: Ferrero lässt Gespräch platzen!
Das für morgen geplante Gespräch mit der Ferrero-Geschäftsführung wurde kurzfristig, 48 Stunden vor dem geplanten Treffen, durch Ferrero abgesagt.
Nach dem die Werbeaktion mit Sarah Connor (“Dein Gesicht für Kinderschokolade”) inzwischen aus der Öffentlichkeit verschwunden ist und Ferrero den Gesprächstermin bereits im letzten Jahr verschob, hat der Konzern sich nun, 48 Stunden vor dem geplanten Treffen entschlossen, die Gespräche mit uns SchokoFair-Schülern einfach endgültig abzusagen.
Begründung: Fehlanzeige – irgendwie hat Ferrero offenbar andere Vorstellungen von einem Gespräch! Erst kritisieren Sie uns, dass wir statt mit Sarah Connor doch direkt mit Ihnen hätten sprechen sollen, dann bieten Sie uns ein Gespräch an, sogar mit der Geschäftsführung. Dann verschieben Sie den Termin kurz vor Weihnachten. Und obwohl wir alle ihre Auflagen erfüllten (keine Presse, kein Fernsehen, keine externen Unterstützer) sagt Ferrero nun den Termin einfach sang-und klanglos ab, weil die Zielsetzungen des Dialogs angeblich unterschiedlich wären.
Außer ziemlich allgemeinen Floskeln, die wir aufgrund einer von Ferrero-Seite angehängten Verschwiegenheitsklausel in der Absage-Email leider nicht hier veröffentlichen dürfen, bleiben bei uns so einige Fragezeichen zurück. Wir waren und sind zu einem Dialog bereit, Ferrero nicht!
“Ferrero ist ein sozial verantwortlich agierendes Unternehmen!”, so Ferrero in seinem Schreiben vom 24. September. Was hat das Unternehmen für Probleme mit uns Schülern, was wollen sie verbergen?! Das fragen wir uns… Wir fühlen uns ziemlich ver…..scht!
……
Update, 18.01.2013: Ferrero kommt!
Wie in ihrem Schreiben angekündigt, kommen Ferrero Deutschland Geschäftsführer Stephan Nießner und Thomas Laux, stv. Direktor Marketing Kinder nun am 30. Januar zu uns in die Schule. Wir freuen uns auf das Treffen und die Diskussion.[/message_box]
Da schreibt man einen Brief an Sarah Connor und es kommt erst einmal eine Antwort von Ferrero Deutschland. Stephan Nießer und Thomas Laux, beide aus der Chef-Etage von Ferrero Deutschland, reagieren mit dem Schreiben auf unsere Aktion und unseren offenen Brief an Sarah Connor (siehe hier).
Ferrero teilt in dem Schreiben unter anderem mit, dass der Süßwarenhersteller ein „sozial agierendes Unternehmen“ ist. Weiterhin gehört die Achtung der Menschenrechte zu den grundlegenden Faktoren für die Auswahl der Süßwaren-Rohstoffe und bis zum Jahr 2020 will man „den gesamten Bedarf der Ferrero-Gruppe mit nachhaltigem Kakao“ abdecken (letzteres kommt uns irgendwie bekannt vor). Zudem möchte Ferrero gerne das persönliche Gespräch mit unserer Gruppe suchen und wird zeitnah mit einem Terminvorschlag auf uns zukommen.
Die Schoko-Fair-Gruppe freut sich über die Ferrero-Gesprächsbereitschaft und trifft sich am kommenden Montag zu einer neuen Sitzung, um über das Schreiben und weitere Vorgehen zu diskutieren. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Vorab hier schonmal das Ferrero-Schreiben vom 24.09.2012:
https://www.schokofair.de/wp-content/uploads/2012/09/Ferrero-Seite-1.pdf
https://www.schokofair.de/wp-content/uploads/2012/09/Ferrero-Seite-2.pdf
